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Otto Mobile 1:18 Ford Escort WRC Carlos Sainz Rallye Katalonien 1997 – Limitierte Auflage Resin-Modell
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Veröffentlichungsdatum
Dieses Modell wird voraussichtlich im Januar 2026 auf den Markt kommen, vorbehaltlich etwaiger Verzögerungen.
Modellspezifikation
- Versiegeltes Harzmodell
- Maßstab 1:18 – ca. 24 cm lang
- Limitierte Auflage von 2000 Stück
- Offiziell lizenziert
Fotogalerie
Fahrzeug-Hintergrund
DerFord Escort WRCfeierte 1997 sein Wettbewerbsdebüt als erstes Fahrzeug von Ford, das gemäß den neu eingeführtenWorld Rally Car-Vorschriftender FIA gebaut wurde. Er ersetzte den Escort RS Cosworth der Gruppe A, der von 1993 bis 1996 an den Start gegangen war, und läutete eine neue Ära für das Rallye-Programm von Ford ein.
Die erste Saison des Autos wurde vonCarlos SainzundLuis Moya bestritten, die für dasFord Team Repsol fuhren, das vonMalcolm Wilsons M-Sport (damals RAS Sport) geleitet wurde. DieRallye Katalonien (Rallye Spanien) 1997war einer der ersten Einsätze des Escort WRC und eine der letzten Veranstaltungen, bei denen er in der markantenRepsol-Lackierungauftrat – eine Partnerschaft, die aus Sainz' früheren Jahren bei Subaru hervorgegangen war.
Dieses Ereignis markierte sowohl den Beginn eines neuen technischen Kapitels für Ford als auch die Fortsetzung der engen Verbindung zwischen Sainz und den spanischen Rallye-Fans in seiner Heimat.
Leistung
Im Kern wurde der Escort WRC von einer stark überarbeiteten Version des legendärenCosworth YBT 2,0-Liter-Reihenvierzylinder-Turbomotors angetrieben, der aus dem Escort RS Cosworth übernommen und überarbeitet wurde.
- Motor: 1.993 cm³ DOHC-Reihenvierzylinder mit Turbolader (Cosworth YBT Evolution)
- Leistung: ca.300 PS (296 bhp)bei 6.000 U/min
- Drehmoment: ca.500 Nm (369 lb-ft)
- Getriebe: 6-Gang-Sequentialgetriebe mit permanentem Allradantrieb
- Differenziale: Elektronisch gesteuerte aktive Differenziale vorne und hinten, mechanisches Mittendifferenzial
Auf Asphalt war der Escort WRC schnell und reaktionsfreudig:
- 0–100 km/h in etwa 4,0 Sekunden
- Top speed: ca.200 km/h (124 mph), je nach Übersetzung
Die neuen WRC-Vorschriften gewährten Ford mehr Freiheit in Bezug auf Aerodynamik und Federung, wodurch der Escort zu einer weitaus anpassungsfähigeren und wettbewerbsfähigeren Plattform wurde als sein Vorgänger aus der Gruppe A.
Design
Der1997er Repsol Escort WRCbehielt die breite, aggressive Haltung des auslaufenden RS Cosworth bei, wurde jedoch mit umfangreichen aerodynamischen und Fahrwerksverbesserungen ausgestattet.
- Außenansicht: Das Auto war in der legendärenRepsol-Lackierung gehalten, dieWeiß, Orange und Blaumit den Markenzeichen von Ford und Michelin kombinierte. Es gehörte zu den letzten Rallye-Fahrzeugen, die die Repsol-Farben trugen, bevor Ford sein späteres blau-weißes Werksdesign einführte.
- Aerodynamik: Überarbeitete Stoßfänger, Seitenschweller und ein größerer feststehender Heckflügel verbesserten den Abtrieb und die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten.
- Karosserie: Leichte Verbundwerkstoffplatten und ausgestellte Radkästen beherbergten 18-Zoll-Räder in Asphalt-Spezifikation.
- Innenraum: Ausgestattete Wettbewerbs-Kabine mit geschweißtem Überrollkäfig, Rennsitzen, sequenzieller Schalthebel und digitalen Anzeigen – pure Funktionalität und Sicherheit vor Komfort.
Dieses Design machte den Escort WRC ebenso optisch auffällig wie technisch fortschrittlich – eine perfekte Mischung aus Ford-Technik und spanischem Sponsoring-Flair.
Antriebstechnik
Der Escort WRC verband traditionelle Rallye-Technik mit neuen elektronischen Systemen, die die WRC-Fahrzeuge der späten 1990er Jahre prägten:
- Aktive Differentiale: Elektronisch gesteuerte Differentiale vorne und hinten mit dynamisch angepasster Drehmomentverteilung.
- ATTESA-basiertes Allradsystem: Permanenter Allradantrieb mit Torque Vectoring für verbesserte Traktion.
- Turbolader & Anti-Lag: Garrett-Turbolader mit fortschrittlichem Anti-Lag-System für sofortige Gasannahme.
- Federung: MacPherson-Federbeine mit langem Federweg und einstellbarer Geometrie für unterschiedliche Rallye-Untergründe.
- Bremsen: Belüftete Scheiben von AP Racing und 4-Kolben-Bremssättel mit einstellbarer Bremskraftverteilung.
Dank dieser Technologien konnte Sainz auf den schnellen, flüssigen Asphaltetappen von Katalonien – einer Veranstaltung, die für ihre schnellen, rennstreckenähnlichen Straßen bekannt ist – maximale Bodenhaftung und Präzision erzielen.
1997 Rallye Katalonien
DieRallye Katalonien – Costa Brava, die vom 6. bis 9. März 1997 stattfand, war die dritte Runde derFIA-Rallye-Weltmeisterschaftund die erste reine Asphaltveranstaltung der Saison.
Carlos Sainz, der denRepsol Ford Escort WRCmit BeifahrerLuis Moya fuhr, trat vor einem begeisterten Heimpublikum an. Trotz der Neuheit des Autos zeigte Sainz sofortige Wettbewerbsfähigkeit, erzielte mehrere Bestzeiten und kämpfte während der gesamten Veranstaltung um einen Podiumsplatz.
Nach drei Tagen hartem Wettkampf gegenTommi Mäkinen in seinem Mitsubishi Lancer Evo IVundColin McRae in seinem Subaru WRC belegte Sainzden 3. Platz in der Gesamtwertung und sicherte dem Escort WRC damit seinenersten Podiumsplatz überhaupt.
Dieses Ergebnis war ein bedeutender Erfolg – es bestätigte das Potenzial des Escort WRC unter den neuen Vorschriften und bewies, dass die Entwicklungsrichtung von M-Sport genau richtig war.
Erbe und Motorsport-Tradition
Der Escort WRC war dasletzte Kapitel in der Rallye-Dynastie von Ford auf Basis des Escort und beendete damit eine Tradition, die Ende der 1960er Jahre begonnen hatte. Das Repsol-Fahrzeug von 1997 schlug eine Brücke zwischen dem legendärenEscort RS Cosworthund der neuen Ära, die bald durch denFocus WRC(Markteinführung 1999) repräsentiert werden sollte.
Die Leistungen von Carlos Sainz im Escort WRC – insbesondere in Katalonien – trugen maßgeblich dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit von Ford in der Rallye-Weltmeisterschaft wiederherzustellen. Seine technischen Rückmeldungen legten auch den Grundstein für den späteren Erfolg des Focus WRC.
Der 1997 Repsol Escort WRC gilt als Symbol des Wandels: das Ende der Cosworth-Turbo-Ära und der Beginn des modernen Rallye-Comebacks von Ford.
Platz in der Rallye-Geschichte
In der Geschichte des Rallyesports sticht der1997er Ford Escort WRC (Repsol)als einzigartige Verschmelzung von Tradition und Innovation hervor. Er war der letzte Escort, der auf höchstem Niveau an Wettkämpfen teilnahm, und eines der letzten Rallye-Autos, das die ikonischen Farben von Repsol trug.
Für spanische Fans bleibt es eines der emotionalsten Ereignisse – Carlos Sainz fuhr einen in Großbritannien gebauten Ford mit Cosworth-Motor, gesponsert von einem spanischen Energiekonzern, und schaffte es auf heimischem Asphalt aufs Podium.
Kennzahlen
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Motor | 2,0-Liter-Reihenvierzylinder mit Turbolader (Cosworth YBT Evolution) |
| Leistung | ~300 PS (296 bhp) |
| Drehmoment | ~500 Nm (369 lb-ft) |
| Übertragung | 6-Gang-Sequentialgetriebe |
| Antriebsstrang | Permanenter Allradantrieb mit aktiven Differentialen vorne und hinten |
| 0–100 km/h | ~4,0 Sekunden |
| Top Speed | ~200 km/h (Asphalt-Spezifikation) |
| Gewicht | ~1.230 kg |
| Veranstaltung | 1997 Rallye Katalonien – Costa Brava |
| Fahrer / Beifahrer | Carlos Sainz / Luis Moya |
| Ergebnis | 3. Platz insgesamt |
| Team | Ford Team Repsol (M-Sport / RAS Sport) |
| Lackierung | Repsol – Weiß, Blau und Orange |
